Frühstart mit Schatten?

honeSPDCIMG9095Normalerweise begleiten die hiesigen Landtagsabgeordneten bzw. -kandidaten ihre mehr oder weniger hochrangigen Besucher. Noch dazu, wenn – wie hier geschehen – mit dem politischen Gast ein Mitglied des so genannten Schattenkabinetts im Wahlkreis zu Gast ist. Birgit Honé ist im Team des SPD-Herausforderers Stephan Weil immerhin für den Fachbereich Landwirtschaft vorgesehen.

Die SPD ist davon gestern in Relliehausen einmal abgewichen. Das ist bemerkenswert, auch wenn das nicht in Einbeck passierte.

Denn statt den Landtagsabgeordneten aus der Region (entweder Uwe Schwarz oder eventuell auch Frauke Heiligenstadt), die für die Wahl am 20. Januar gerade so intensiv werben und vermutlich andernorts aktiv waren, stand der Schattenministerin Birgit Honé neben dem Dasseler SPD-Vorsitzenden Manfred Thiele der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Wilhelm Priesmeier zur (fachlichen) Seite (Foto). Oder hat der Tierarzt aus Markoldendorf da im Schatten der Landtagswahl schonmal den Bundestagswahlkampf eröffnet? Schließlich sind nur noch neun Monate bis zur Bundestagswahl…

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Genosse gegen garantiert griechischen Glühwein

CIMG8975_bKurz vor dem Fest hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Wilhelm Priesmeier, wie in jedem Jahr (Betonung liegt auf jedem), seinen Glühwein-Bummel über den Einbecker Weihnachtsmarkt unternommen. So auch in diesem Jahr. Interessant ist alle Jahre wieder, dass „interessierte Bürger“ zu dem Gespräch eingeladen sind und dabei gewesen seien, so ist es auch in diesem Jahr verkündet worden. Auf dem Foto für Zeitung finden sich dann aber doch wieder nur – interessierte Bürger, die zufällig alle in der SPD sind.

Wie weiter mitgeteilt wurde, nutzte Priesmeier den Glühwein-Bummel auch zum Wahlkampf („Rot wählen, wer Rot-Grün will“) für die Landtags- und die Bundestagswahl 2013. Und seinen Genosssen erläuterte er beim Glühwein, dass er „bei der namentlichen Abstimmung gegen die Änderung des Garantieschlüssels bei der Griechenlandhilfe gestimmt habe“. Ich hoffe mal, er hat es volktümlicher formuliert…