C wie Canvassing

CIMG1220Den Begriff benutzt eigentlich nur die CDU, und das regelmäßig schon seit Jahren vor Wahlen: Canvassing. Die Christdemokraten meinen damit meist die Informationsstände, die sie in Fußgängerzonen, vor Einkaufsmärkten oder an sonst strategisch günstigen Standorten aufbauen, um für bevorstehende Wahlen zu werben.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Joachim Stünkel (Foto, bei einem Firmenbesuch bei der Firma Heyne & Penke in Dassel) hat sich für den morgigen Donnerstag (17. Januar) zwischen 10 und 12 Uhr angesagt, auf dem Einbecker Marktplatz gemeinsam mit seinen Einbecker CDU-Parteifreunden zu canvassen, wenn man so sagen will.

Wenn wir mal auf Wikipedia vertrauen (was man ja nicht immer und überall tun sollte), dann versteht man unter Canvassing den „Kundenfang“ oder die „Stimmenwerbung“, also „die systematische Anbahnung eines direkten Kontaktes zu einer bestimmten Gruppe von Personen“, wie die Internet-Enzyklopädie schreibt. Als Ziel beschreibt Wikipedia: „Herauszufinden, wie der Wähler abstimmen wird. Diskussionen oder Überzeugungsarbeit sind von eher untergeordneter Bedeutung.“

Da können wir ja mal gespannt sein – und vorsichtig sein, wenn jemand herausfinden will, wie ich stimmen werde…