Es war noch rote Suppe da

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEs war noch Suppe da, genügend Suppe, weil soviele Menschen an diesem kalten Dienstag Nachmittag nicht da waren, auf dem Marktplatz in Einbeck. Die Bundesvorsitzende der Linken, Katja Kipping (Foto), hatte natürlich rote Tomatensuppe (im Becher) im Angebot, als sie Einbeck gestern besuchte.

Mit den leeren Tellern (je einer für eines der 576 armen Kinder in Einbeck, so die Linke) wollte die Linkspartei auf die Kinderarmut auch in dieser Region aufmerksam machen.

Mit an ihrer Seite beim Suppe verteilen („Echt heiß“) hatte die Linken-Vorsitzende den Kreistagsabgeordneten der Linken, Andreas Böhme (der sich schnell in Richtung Krankenhaus-Kreistags-Sondersitzung nach Northeim verabschieden musste), und die Landtagsabgeordnete und Kandidatin der Linken im Wahlkreis Northeim, Marianne König. Der Einbecker Wahlkreis-Kandidat der Linken, Carlo Bleichert, war erkrankt.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Warum die Linken mit in Holland zugelassenen Wahlkampf-Fahrzeugen und Suppenküchen-Anhänger vorfuhren, blieb zunächst unklar.

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4 Kommentare on “Es war noch rote Suppe da”

  1. FreierHerr sagt:

    Außer bei Wahlveranstaltungen taucht DIE LINKE. im Landkreis Northeim doch kaum auf. Auf diesem Foto stehen zwei Frauen, während der ganze Kreisverband über keine fünf weiblichen Mitglieder_Innen verfügt und da DIE LINKE. nichts außer Forderungen von sich gibt und für die Menschen im Landkreis nichts geleistet hat, daher wollte auch niemand die Tomatensuppe aus der Tüte, mit dem Wetter hat das nichts zu tun. Denn selbst der einfachste Interessent linker Politik hat bemerkt, dass ihm die warmen Worte von DIE LINKE. nicht satt macht, sondern schon eher der Prakmatismus, der jedoch bei den Mitgliedern von DIE LINKE. im Landkreis Northeim nur vereinzelnt vorzufinden ist, oder wer hat DIE LINKE. außerhalb von Wahlzeiten bemerkt, etwa beim Streichen eines Jugendhauses oder als Einkaufshelfer für kranke, behinderte und ältere Menschen oder als Organisator von allgemeingesellschaftlichen Veranstaltungen usw. usf. Tja, wenn es praktisch soziale Bedingungen zu verbessern gibt, hält sich DIE LINKE. fern, wird aber soziale Wahlpropaganda geboten, werden KFZ’s usw. aus Holland rangekarrt und die Bundesvorsitzende verteilt Tütensuppe mit Tomatengeschmack, getreu dem Motto: Die Wähler_Innen fressen das schon.

  2. fb sagt:

    Das teilte mir heute der Wahlkreis-Mitarbeiter von Marianne König aus Osnabrück mit: „Vielen Dank für Ihren amüsanten Artikel.
    Das Geheimnis der niederländischen Kennzeichen lässt sich leicht aufklären: Beim Tomatensuppenmobil handelt es sich um eine Aktion unserer Schwesterpartei SP aus den Niederlanden, die damit schon 6 Jahre Wahlkampf machen und Ihre Schwesterparteien unterstützen, so auch dieses Jahr „DIE LINKE.“ in ganz Niedersachsen.
    Der rote Bulli ist ein Original SP Bulli, der für diesen Einsatz per Folie mit dem LINKEN-Schriftzug überklebt wurde und das Original SP-Logo überdeckt.“

  3. Klaus - Wilhelm Depker, Meller Str. 43, 49084 Osnabrück sagt:

    „Warum die Linken mit in Holland zugelassenen Wahlkampf-Fahrzeugen und Suppenküchen-Anhänger vorfuhren, blieb zunächst unklar.“
    Nun ja, nachfragen hätte wahrscheinlich geholfen: auch die GenossInnen aus dem benachbarten Holland wünschen sich eine LINKE Beteiligung im niedersächsischen Landesparlament. Das nennt sich internationale Solidarität.
    Klaus – Wilhelm Depker, Osnabrück


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