Es dreht sich immer ums K

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIch hatte es schon erwähnt, heute kam in gewisser Weise die Bestätigung: das Thema Krankenhaus ist das Top-Thema des Wahlkampf-Schlussspurts in dieser Woche.

Denn wie Bürgermeister Ulrich Minkner (Foto, links, mit Prinzenpaar, Präsident und seiner Herausforderin) heute auf seiner Website unter „Aktuelles“ notierte, war selbst die Karnevalsveranstaltung am Sonnabend im Rathaus für ihn nicht ohne Gespräche über den Erhalt der Einbecker Klinik.

„Allerdings ist unser Krankenhaus ein Dauergesprächsthema“, schreibt Minkner über den Empfang nach der offiziellen Schlüsselübergabe. „Die Sorge um den Erhalt wird auch durch das lustige Treiben der Narren nicht völlig verdrängt. Ich kann von positiven Entwicklungen berichten und der Hoffnung, in der nächsten Woche entscheidend weiter zu kommen.“

Morgen, Dienstag, tagt der Kreistag, entscheidet über die Ausfallbürgschaft in Höhe von einer Million Euro, für Mittwoch ist der städtische Verwaltungsausschuss terminiert. Dieser ist im Übrigen weiter im Amt, auch wenn für den Stadtrat die Wahlperiode schon ist und der neue Stadtrat erst am 20. Februar erstmals tagt.

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Spannend bis in den größten kleinsten Ort

GfE Kandidaten Ortsrat SDHVielerorts wird es am nächsten Sonntag richtig spannend, wie denn die Kommunalwahlen ausgehen. Bis hier endgültige Gewissheit herrscht, wird es lange dauern (und vielleicht sogar schon wieder hell werden). Denn bevor die Wahlhelfer die Stimmzettel für die Ortsratswahlen in den 46 Ortschaften der neuen Stadt Einbeck in die Hand nehmen und zählen, müssen zunächst die Landtagswahl, dann die Bürgermeisterwahl und dann die Stadtratswahl ausgewertet sein. Vor Mitternacht dürfte da kaum eine erste verlässliche Zahl bekannt werden.

Spannend wird es am Sonntag beispielsweise in Salderhelden, der größten Ortschaft der Stadt Einbeck. Wer wird Ortsbürgermeister? Bleibt es der Amtsinhaber? Verändern sich die Mehrheitsverhältnisse? Wieviele Stimmen kann Albert Thormann (Foto, r., mit den anderen Ortsratskandidaten der GfE, Silke Richert und Matthias Siewert) auf sich vereinen, schadet das der CDU?

Denn Albert Thormann, der jetzt für die GfE antritt, war früher CDU-Mann, war lange Jahre selbst Ortsbürgermeister, saß für die CDU im Stadtrat und war dort zuletzt Ratsvorsitzender.


Bis die E-Mailfächer überlaufen…

albertschweitzerSPDDie letzte Woche vor dem Wahlsonntag hat begonnen, die Zeit also, die gemeinhin immer als die heiße Phase beschrieben wird. albertschweitzerCDU_CIMG1112

Erkennbar ist das vor allem daran, dass die Zahl der E-Mails von den Kandidaten überproportional ansteigt, besonders von den Landtagskandidaten. Jeder Besuch wird zur Meldung verarbeitet, die armen Kolleginnen und Kollegen in den Zeitungsredaktionen, die dieser Flut fair begegnen müssen und wollen.

Wie unterschiedlich solche Besuche ablaufen können und wie verschieden dann die Betroffenen darüber berichten, machen zwei Mitteilungen deutlich von Visiten beim Albert-Schweitzer-Familienwerk in Uslar. Joachim Stünkel (CDU) war dort (Wortlaut der Mitteilung), Uwe Schwarz (SPD war auch dort (Wortlaut der Mitteilung).

Schön ist, einmal die Unterschiede zu registrieren (und ich meine jetzt nicht, wieviele Menschen bei den jeweiligen Besuchen mit am Tisch gesessen haben, wie es die aus gegensätzlichen Perspektiven im gleichen Raum aufgenommenen Fotos zeigen, es gab bei beiden Besuchen Kekse, Kaffee und Wasser).

Fairerweise sei vorausgeschickt, dass Schwarz als langjähriger Sozialpolitiker eventuell leichte fachliche Vorteile hat bei einem Besuch in einer Einrichtung wie dem Albert-Schweitzer-Familienwerk. Angemerkt sei außerdem, dass beide Kandidaten unterschiedlich ausführliche Mitteilungen in die Redaktionen schicken. Bemerkenswert sind die jeweiligen Pressemitteilungen aus den jeweiligen Sichtweisen der konkurrierenden Politiker dennoch.

Während Stünkel über Auswirkungen der Schuldenbremse und über den Einsatz von Pflegekräften aus dem europäischen Ausland gesprochen hat, setzt Schwarz bei der Pflege auf die kostenlose Ausbildung von Pflegekräften und die angemessene Bezahlung selbiger.