Was hinter den roten Kacheln steht

minknerWebsiteScreenshotSeit dem vergangenen Sonnabend ist die Website des Bürgermeisters online. Ulrich Minkner kandidiert für die SPD, was durch das Layout der Seite durchaus sofort erkennbar ist (das Wort SPD findet man jedoch auf der Startseite nur im Link ganz unten). Nach einer ersten Meldung habe ich mir die Website jetzt mal intensiver angeschaut:

Auffällig sind die roten Kacheln mit 20 Piktogrammen, hinter denen sich die Inhalte verbergen. Leider erschließt sich nicht bei jedem Symbol, welche Information ich dahinter erwarten kann. Also heißt es auf gut Glück draufklicken, was aber mühsam ist, sich durch alle Symbole durchzuklicken, da der Besucher jedes Mal wieder vorher auf die Startseite zurück klicken muss.

Inhaltlich präsentiert sich der Bürgermeister, der seit sechs Jahren im Amt ist, mittendrin im Leben. „Mittendrin“ und der rote Schal sind seine Kampagne-Merkmale. Unter den Stichworten wie „wiederwählen“, „Danke“, „Respekt“, „wertvoll“, „Perspektive“ oder „Immer am Ball“ ist Minkner auf zahlreichen Fotos mit Menschen der Region, aber auch beispielsweise mit dem Papst zu sehen. Und vermittelt thematisch eine bunte Mischung von Themen, Aussagen und auch durchaus nicht-politischen Forderungen („wieder eine 1. Herrenmannschaft bei SVG“).

Verblüffend ehrlich schreibt Minkner auch, wenn er nicht weiß wie es gehen kann (beim Thema Inklusion: „aber keiner weiß wie das umgesetzt werden soll“). Befremdlich wirkt indes auf gleicher Seite „entwickeln“ die Aussage von Minkner, „Kinder früh abzuschreiben und auszugrenzen ist Verschwendung“. Das ist, vorsichtig formuliert, keine wirklich elegante Wortwahl.

Einen Facebook-Auftritt von Minkner gibt es nicht, soll es wohl auch nicht. „Ich bin auch weiterhin auf der Straße und im Rathaus ansprechbar“, schreibt Minkner und nennt die Kontaktdaten. „Es gibt ein Leben außerhalb des Netzes.“

Aktuell berichtet Bürgermeister Ulrich Minkner (oder wer auch immer inhaltlich und vor allem personell hinter der Seite steht) in einer Art Tagebuch über seine Aktivitäten, hier zwischen dem Amt und dem Wahlkämpfer zu unterscheiden ist schwierig.

Was den Bürgermeister(-kandidat) ärgern sollte, sind vermeidbare Tipp- und Rechtschreibfehler auf der Website. Musste vielleicht schnell gehen.

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2 Kommentare on “Was hinter den roten Kacheln steht”

  1. […] entgegen meiner Vermutung, da würde jemand anderes die Feder führen, schreibt der Bürgermeister hier höchstselbst, wie er […]

  2. […] morgen habe ich jedenfalls einzelne Plakate des Bürgermeisters und der SPD (mit Kachelmotiv der Website) auf der Altendorfer Straße gesehen. Sie seien hiermit als Update nachgereicht. Wahrscheinlich […]


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