EINs zu EINs

EIN Auto_mittelJetzt hat auch das Wahlkampfauto der Bürgermeisterkandidatin Dr. Sabine Michalek ein EIN-Kennzeichen. Das vermeldete sie heute Mittag per Facebook und legte am Nachmittag per Pressemitteilung nach. Bürgermeister Ulrich Minkner hatte bereits seit dem Start der neuen Möglichkeiten das Schild mit den Einbecker Buchstaben an seinem privaten Auto, während Michaleks Smart immer noch mit NOM fuhr, was auch ich kritisiert hatte.

„Einbeck so in die Welt hinaus zu tragen, finde ich ein tolles Zeichen der Identifikation“, schreibt Michalek heute in ihrer Pressemitteilung und erklärt, dass ihr Auto bereits seit einigen Tagen mit dem EIN durch die Gegend düst (auf dem Foto ist freilich noch das NOM montiert, das EIN – BM 13 hält sie in der Hand, wahrscheinlich aber ja nur fürs Foto zum Vergleich…).

Eine interessante Zahl bringt die Kandidatin von der Einbecker Kfz-Zulassungsstelle mit, in der es heute erstmals keine Warteschlangen gegeben haben soll: Schon 700 Ummeldungen auf das EIN hat es bisher gegeben.

Übrigens, erklärte Dr. Sabine Michalek, sei das Kennzeichen auch eine originelle Geschenkidee – ein EIN-Wunschkennzeichen unter dem Weihnachtsbaum: „Für mich ist das Zeichen nicht bloße Nostalgie, sondern vor allem ein Symbol für Zukunft.“ Daher wahrscheinlich die Buchstaben BM, BM wie Bürgermeisterin…

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Grünes Programm, Satz für Satz

Basisdemokratisch haben sich die Grünen ja immer schon gezeigt. Heute haben sie erste Einblicke in ihr am Montag beschlossenes Wahlprogramm erlaubt. Und wie immer darf in der dazu veröffentlichten Pressemitteilung jeder der zehn Kandidaten einen Satz sagen. Da darf der „Alltagsradler“ Gunther Toffel die Radwege preisen, da freut sich Manfred Helmke über  Ortschaftsmittel gegen eine Zentralisierung, da verkündet Christian Kuhlmann, die Grünen würden sich dafür einsetzen, dass Kreiensen nach der Fusion „auf der Gewinnerseite bleibt“. Nachhaltig sogar.

Bemerkenswert ist das Lob von Kandidatin Sonja Jakob für Energiepflanzen, die dazu beitragen sollen, dass in neuen Biogasanlagen kein Mais mehr verwendet werden soll. Ist doch kein Geheimnis, dass Jakob seit Jahren ein äußerst kritisches Verhältnis zu einem großen Einbecker Saatzuchtunternehmen pflegt.

Ob sie da auch solche Energiepflanzen der KWS preisen würde?